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29.12.2011

Neue Analyse der SWEFOT-Studie

In einer aktuellen Auswertung der SWEFOT-Studie untersuchten Dr. Hamed Rezaei, Stockholm (Schweden) und Kollegen, die radiologischen Ergebnisse von Patienten mit früher RA (Symptomdauer <1 Jahr), die zunächst gut auf eine Methotrexat (MTX)-Monotherapie angesprochen hatten.

In der SWEFOT-Studie wurden alle 487 RA-Patienten mit MTX bis zu einer Zieldosis von 20 mg/Woche behandelt. Nach 3-4 Monaten lag bei 147 Patienten ein Low-DAS28 3,2 vor. Diese Patienten wurden in regelmäßigen Abständen weitere zwei Jahre betreut. Klinische Daten und eine eventuelle radiologische Progression wurden gemäß dem modifizierten vdHS-Score ermittelt.

 

Die meisten der 147 Patienten blieben unter der MTX-Monotherapie. Nach einem und zwei Jahren waren 59,6 bzw. 71,8 % in einer DAS28-Remission. Der mittlere DAS28 betrug 2,53 bzw. 2,25. Trotz dieses günstigen klinischen Verlaufs wurde bei einem Teil der Patienten radiologisch ein Fortschreiten der Gelenkzerstörung mit einem mittleren Anstieg des vdHS-Scores von 3,9 nach zwei Jahren festgestellt. Dabei zeigte sich kein Unterschied zwischen den RA-Patienten mit oder ohne DAS28-Remission (p=0,73). Zu Studienbeginn lagen bei ca. der Hälfte der Patienten keine radiologisch sichtbaren Gelenkschäden vor. Nach zwei Jahren lag dieser Anteil noch bei ungefähr 20 %.

 

Die meisten Patienten mit früher RA und einem LDAS nach drei bis vier Monaten MTX-Monotherapie blieben während der weiteren zweijährigen Beobachtungszeit klinisch wenig aktiv und eine zusätzliche Therapie war selten erforderlich. Eine leichte radiologische Progression wurde bei den meisten Patienten dokumentiert und war in Einzelfällen schwerwiegend, obwohl weiterhin eine DAS28-Remission vorlag. Die Autoren fordern daher eine enge radiologische Kontrolle dieser Patienten.                                               

 

Quelle: Ann Rheum Dis 2011; doi:10.1136/annrheumdis-2011-200038

 

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