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ACR-Kongress 2011

ACR-Kongress 2011

29.12.2011

Rheumatoide Arthritis: Neue Therapien im Fokus

Zu den Höhepunkten des diesjährigen 75th ACR/ARHP Annual Scientific Meeting in Chicago (USA) zählte die Vorstellung aktueller Studienergebnisse zu neuen Antikörpern und auch potentiellen oralen Therapieoptionen bei Rheumatoider Arthritis (RA). Im Rahmen der ACR Late-breaking Abstract Presentations wurden hierbei neben Daten zu oralen Therapien mit einem experimentellen JAK-3-Inhibitor sowie einem oralen Chemokin-Rezeptor 1-Antagonisten auch die Ergebnisse zu dem IL-6Ra-Antikörper Sarilumab...

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29.12.2011

Neues zur Therapie mit Biologika

So ergiebig wie seit einigen Jahren nicht mehr präsentierte sich die 2011er-Ausgabe des Kongresses des American College of Rheumatology (ACR) in Chicago. Dies bezieht sich nicht nur auf die Zahl von mehr als 2.650 Beiträgen, sondern auch auf die ausgezeichnete Qualität vieler Poster und Präsentationen. Nachfolgend soll auf einige Highlights aus dem Bereich RA-Therapie mit hierfür zugelassenen Biologika eingegangen werden.

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29.12.2011

Neue Studiendaten zu Tofacitinib

Nach wie vor gestaltet sich die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittener Rheumatoider Arthritis (RA), die bereits auf einen oder mehrere TNF-Blocker nicht angesprochen haben als schwierig. Der orale Janus Kinase (JAK)-3-Inhibitor Tofacitinib zeigte jetzt in Kombination mit Methotrexat (MTX) in einer von Prof. Dr. Gerd-Rüdiger Burmester, Berlin, und internationalen Kollegen vorgestellten Phase III-Studie im Vergleich zu Placebo eine gute Effektivität bei dieser Patientengruppe (ACR 2011,...

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29.12.2011

Kein höheres Infektionsrisiko nachweisbar

Dass der Einsatz von TNF-Blockern im Vergleich zu Basistherapien mit DMARDs bei Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoider Arthritis (RA), Spondylitis ankylosans (SpA) oder Psoriasis-Arthritis (PsA) im ersten Behandlungsjahr nicht mit einer erhöhten Rate von schweren Infektionen einhergeht, scheinen aktuell auf dem ACR 2011 in Chicago von US-amerikanischen Experten um Carlos G. Grijalva, Nashville, vorgestellte Daten des SABER-Registers zu dokumentieren (ACR 2011, Abstr. #801).

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29.12.2011

Biologika reduzieren Fatigue effektiver als DMARDs

Bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) reduzieren Biologika effektiver als eine Basistherapie mit DMARDs eine bestehende Fatigue-Symptomatik. Dies geht aus auf dem ACR 2011 in Chicago von Prof. Dr. Anja Strangfeld, Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin, und Kollegen vorgestellten Daten des deutschen Biologika-Registers RABBIT hervor (ACR 2011, Abstr. #461).

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29.12.2011

Kardiovaskuläres Risiko: Ein Update

Dass das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse bei Rheumatoider Arthritis (RA) weitgehend unabhängig von der Krankheitsdauer und Krankheitsaktivität zu sein scheint, zeigen von einer niederländischen Arbeitsgruppe um Elke E. A. Arts, Nijmegen, vorgestellte Studienergebnisse (ACR 2011, Abstr. #2585).

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29.12.2011

Therapie senkt Risiko kardiovaskulärer Ereignisse

US-amerikanische Experten um Rasa Bozaite-Gluosniene, Danville, untersuchten in einer aktuellen Studie den Einfluss einer Therapie mit Methotrexat (MTX) oder TNF-Inhibitoren auf die Inzidenz der koronaren Herzkrankheit (KHK) – frühere Studien hatten hier bereits positive Effekte gezeigt (ACR 2011, Abstr. #719)

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29.12.2011

Schon früh erhöhtes Frakturrisiko bei Frauen

US-amerikanische Rheumatologen um Shreyasee Amin, Rochester, berichteten auf dem ACR 2011 über eine Studie, die ergab, dass – anders als betroffene Männer – bereits unter 50-jährige Frauen mit RA ein erhöhtes Risiko für osteoporotische Frakturen aufweisen (ACR 2011, Abstr. #1632).

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29.12.2011

Frühe rheumatologische Versorgung effektiv

Dass gerade bei Patienten mit kurzer Symptomdauer eine frühe, optimierte Therapie der RA mit DMARDs und Biologika, eingeleitet und überwacht durch einen Rheumatologen, helfen kann, den Patienten durch eine geringere radiologische Gelenkprogression später im Krankheitsverlauf kostenintensive orthopädisch-chirurgische Eingriffe zu ersparen, konnten erneut kanadische Experten um Debbie E. Feldman, Montréal, nachweisen (ACR 2011, Abstr. #1546).

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29.12.2011

Il-6-Inhibitor bei sJIA langfristig effektiv

Bei systemischer JIA (sJIA) wurde der bei Rheumatoider Arthritis (RA) bereits etablierte IL-6-Inhibitor Tocilizumab mit guten Therapieergebnissen in der randomisierten kontrollierten dreiteiligen 5-Jahres-Phase III-Studie TENDER mit 112 Patienten (2-17 Jahre, durchschnittliche Krankheitsdauer 5,2 Jahre) mit aktiver, refraktärer sJIA eingesetzt.

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